Abk. Vertrag

ABK 09 umfasst die allgemeinen Vertragsbedingungen für Beratungsaufträge in architektonischen und technischen Aufträgen. ABK 09 kann in allen technischen Bereichen von der Anfangsphase in der Konzeptphase bis zur abschließenden Detailplanung während der Umsetzungsphase eingesetzt werden. Die Bedingungen werden vom Fachverband Bauvertragsausschuss Byggandets Kontraktskommitté erarbeitet und verabschiedet. Die Arbeitsmethode Kollaborationsverträge, auch als Partnering bekannt, findet relativ häufig auf dem schwedischen Markt statt. In den letzten fünf bis sieben Jahren haben sowohl private als auch öffentliche Grundstückseigentümer/Bauherren verstärkt von dieser alternativen Arbeitsmethode und dem Vergabemodell gebrauchen können. Der Bauvertragsausschuss, BKK, hat noch kein vereinbartes Dokument oder eine formelle Anleitung/Anleitung für diese Art von Vertrag erstellt, weshalb die bestehenden Kooperations- oder Partnerverträge (oft mit frühzeitiger Auftragnehmerzusammenarbeit) auf den bestehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen basieren (siehe Frage 1.1), am häufigsten eine Kombination aus ABK 09 (Beratungsleistungen/Design) und ABT 06 (Entwurf und Bau). Um der alternativen Beschaffung und Zusammenarbeit zu entsprechen, werden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen jedoch häufig geändert/angepasst. Es gibt keine Bedingungen in einem Bauvertrag, die per se nicht durchsetzbar sind. Dennoch legt das schwedische Vertragsgesetz formelle Gründe fest, aus denen ein Vertrag als nicht durchsetzbar angesehen werden kann. Es ist auch möglich, die Fairness bestimmter Begriffe von Fall zu Fall zu beurteilen. Der Auftragnehmer ist in Verzug mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen verpflichtet, sowohl eine Haftpflichtversicherung für mögliche Schadensersatzansprüche als auch eine Allrisikoversicherung eines Auftragnehmers zu haben, die mögliche Schäden an den Bauarbeiten abdeckt. Berater, die Designarbeiten nach ABK 09 durchführen, benötigen nur eine professionelle Haftpflichtversicherung.

Neben den Anforderungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird ein gewisser Standard, der zwischen dem Bauvertragsausschuss, der BKK und der Versicherungswirtschaft ausgehandelt wurde – Anlage 1 zu AMA AF 12 (BKK-Mindestsicherung für Vollrisikoversicherung und Haftpflichtversicherung für Bauvorhaben) – in Bauverträgen oft als Mindestversicherungsschutz bezeichnet. Es gibt auch gesetzlich vorgeschriebene Versicherungen, die ein Arbeitgeber in Bezug auf seine Arbeitnehmer abhalten muss. Liquidierte Schäden sind zulässig und haben eine bestimmte Bestimmung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Voraussetzung für das Inkrafttreten der Bestimmung ist, dass der liquidierte Schaden in den Vertragsunterlagen angegeben ist. Bei Liquidation von Schäden ist es nicht möglich, einen weiteren Ersatz für Schäden zu verlangen, die durch verspätete Fertigstellung entstanden sind. Der liquidierte Schaden muss jedoch nicht im Verhältnis zum tatsächlichen Schaden des Arbeitgebers stehen. Wie bei jeder vertraglichen Vereinbarung nach dem schwedischen Vertragsgesetz könnte der Schaden jedoch angepasst werden, wenn er als unzumutbar erachtet wird, oder, wie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorgesehen, wenn der Arbeitgeber den in Gebrauch genommenen Bau teilweise übernommen hat oder trotz verspäteter Fertigstellung einen erheblichen wirtschaftlichen Gewinn erzielt hat. Hantverkarformuläret 14 sieht Vereinbarungen für Reparaturen und Umbauten (ROT) für Privatpersonen vor, jedoch nicht für Einfamilienhäuser. Sie gilt für die zugehörigen Allgemeinen Vertragsbedingungen. Allgemeine Vertragsbedingungen (Allmänna bestämmelser, AB) sind die Standardvereinbarungen im Bausektor. Sie werden von den Branchenteilnehmern gemeinsam ausgehandelt.

Nach dem schwedischen Vertragsgesetz, das für die meisten Vertragsformen gilt, sind keine förmlichen Maßnahmen außer einem Angebot und einer Annahme erforderlich, um einen rechtsverbindlichen Vertrag zu erreichen.